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Kontaktperson

Zippel Manfred Telefon: 09446 9021-26

CORONA-Informationen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Bayerische Staatsregierung unter Führung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat aufgrund der Corona-Pandemie den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich.

Die Erkrankung ist sehr infektiös. Es besteht weltweit, deutschlandweit und bayernweit eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da weder eine Impfung in den nächsten Monaten, noch derzeit eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Belastung für das Gesundheitswesen reduziert und die medizinische Versorgung sichergestellt werden kann.

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst (bei Symptomen) - Tel. 116 117

Bürgertelefon für NICHT-medizinische Fragen - Tel. 08421/70-500
(Mo. bis Fr. von 8 - 12 Uhr)

Schrittweise Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie

In der Corona-Pandemie ist Bayern durch das Handlungskonzept der Staatsregierung bislang vor negativen Entwicklungen wie in anderen Staaten verschont geblieben. Dies ist aber keine Garantie für die Zukunft. Die Staatsregierung setzt deshalb den Kurs der Umsicht und Vorsicht fort. In den kommenden Wochen werden Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen eingeleitet, um Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Oberstes Ziel bleibt aber der Schutz der Gesundheit und die Stabilität des Gesundheitssystems in Bayern. Rückfälle in höhere Ansteckungsraten oder in eine zweite Welle der Infektion müssen daher unbedingt vermieden werden. Sollte sich jedoch das Infektionsgeschehen schlechter entwickeln, müssen die einschränkenden Maßnahmen länger bestehen bleiben. 

Fünfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Kontaktbeschränkung statt Ausgangsbeschränkung

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 ist die allgemeine Ausgangsbeschränkung entfallen. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.
Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

Fragen zu den Kontaktbeschränkungen

Eingeschränkter Zugang zum Rathaus sowie Kläranlage und Bauhof

Das Rathaus Altmannstein sowie Kläranlage und Bauhof bleiben bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Einrichtungen sind aber personell besetzt und während der Geschäftszeiten telefonisch unter 09446/9021-0 (Rathaus), oder den Durchwahlen sowie per E-Mail an poststelle@altmannstein.de erreichbar.

Die Tätigkeiten der Verwaltung werden auf das aktuell notwendige Maß der Dringlichkeit beschränkt. Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, nur für unaufschiebbare Erledigungen und nur nach vorheriger Terminvereinbarung ins Amt zu kommen.

Bei einem vereinbarten Besuch ist grundsätzlich ein Mund- und Nase-Schutz (Behelfsmaske) zu tragen. Ohne diesen Schutz wird kein Zutritt gewährt. Auch müssen die Abstandsregeln eingehalten werden.

Alle Besucher werden ab sofort in einer Liste namentlich erfasst, um gegebenenfalls eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen durchführen zu können.

Einschränkungen & Schließungen

Altenheime

Zum 9. Mai wurde das bestehende Besuchsverbot in Altenheimen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.
Bei Fragen sowie zur Vereinbarung eines Besuchstermines, wenden Sie sich hierzu bitte direkt an das Alten- und Pflegeheim Maria Rast unter der 09446 /657. 

Beerdigungen

Die bislang geltende Beschränkung bei Beerdigungen auf 15 Teilnehmer gilt nicht mehr. Beerdigungen werden wie Gottesdienste im Freien behandelt und müssen auf eine Höchstteilnehmerzahl von insgesamt 50 Personen (inkl. Pfarrer, Ministranten, Kantor) beschränkt bleiben; der Mindestabstand von 1,50 m muss eingehalten werden, es gilt Maskenpflicht.

Folgende Einrichtungen und Betriebe sind seit 11. Mai wieder geöffnet:

• Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)
• Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand)
• Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund-Nasen-Schutz)
• Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).

Kleiderbörse

Die Kleiderbörse öffnet wieder am/ab 06. Juni 2020. Die Einhaltung des Mindestabstandes sowie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich.

Spielplätze

Kinder müssen in Begleitung von Erwachsenen sein, Ansammlungen von Menschen, die sich auch ansonsten nicht treffen oder besuchen dürfen sind zu vermeiden.

Sport

Ab 8. Juni 2020 gibt es weitere Erleichterungen im Bereich des Sports, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz/Hygienekonzepte eingehalten werden: 

  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wieder aufnehmen. 
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner können wieder öffnen.
  • Fitnessstudios können wieder öffnen.

Standesamtliche Trauungen

In Abstimmung mit der Standesamtsaufsicht wurde festgelegt, dass standesamtliche Trauungen derzeit auf den für die Vornahme der Amtshandlung unbedingt erforderlichen Personenkreis (Standesbeamter, Eheleute, Trauzeugen) beschränkt wird.

Theater, Konzerte, Kino

Ab 15. Juni 2020 ist die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich ist. 

Außerdem ist ab dem 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich. Ein konkretes Hygienekonzept wird derzeit erarbeitet, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.

Informationen für Sportvereine

Bücherei Altmannstein

Nach der durch die Corona-Pandemie bedingten mehrwöchigen Schließung der Bücherei Altmannstein ist sie nun ab Sonntag, 17. Mai 2020 wieder geöffnet.

Zum Schutz aller Leser und Mitarbeiter wird die Öffnungszeit so geändert, dass vorübergehend nur sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet ist, wobei nur vier Personen gleichzeitig eingelassen werden.
Am Eingang der Bücherei sind dafür vier Einkaufskörbe bereitgestellt worden. Beim Betreten muss von jedem Leser ein Korb mitgeführt werden. Ist gerade kein Korb vorhanden, bittet das Büchereiteam um etwas Geduld - warten Sie bitte auf eine Person die die Bücherei verlässt, bevor Sie eintreten.

Die Leser dürfen nach den gültigen Hygienevorschriften – also mit Mund-Nasenschutz und zwei Metern Abstand – wieder die Räumlichkeiten betreten. Kinder ab sechs Jahre haben Zutritt mit Mund-Nasenschutz, kleinere Kinder vorläufig noch nicht.

Zurückgebrachte Medien werden zunächst zwei Tage liegengelassen und dann desinfiziert. Damit werden die behördlichen Vorgaben und die Empfehlungen des Michaelsbundes umgesetzt.
Nach den langen Wochen des Wartens freut sich das Bücherei-Team wieder auf seine Leser!

Gastronomie, Hotellerie, Tourismus

Die Gastronomie darf seit 18. Mai 2020 schrittweise geöffnet werden:

  • Unverändert zulässig ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.​

  • Erlaubt ist seit dem 18. Mai 2020 die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- und Biergärten und auf Freischankflächen, in der Zeit zwischen 6 bis 22 Uhr unter bestimmten Voraussetzungen.

  • Seit dem 25. Mai 2020 ist der Betrieb von Speisewirtschaften auch für den Verzehr von Speisen und Getränken in Innenräumen in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr und unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

Tourismus

  • Ab 30. Mai 2020 dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätze wieder Gäste beherbergen.
  • Am selben Tag stehen auch touristische Angebote wie Freizeitparks, Schlösser, Ausflugsschiffe oder Seilbahnen wieder zur Verfügung.
  • Zudem ist ab dem 30. Mai 2020 der Betrieb von Reisebusunternehmen wieder möglich, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen.

In allen Bereichen gelten jedoch strenge Auflagen, die im Bereich Gastro insbesondere Öffnungszeiten, Hygiene-Konzepte, Gästezahlbegrenzungen und Abstandssicherung umfassen.

Nutzen Sie auch den Abholservice unserer Gastronomie!

Hier finden Sie eine Auflistung aller teilnehmenden Betriebe (414,4 KB)

Ladengeschäfte und Einzelhandel

Seit dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. 
Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten.
Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

Fragen zur Öffnung von Betrieben/Geschäften

Maskenpflicht

Zur Erfüllung der Maskenpflicht sind insbesondere sog. Communitymasken und OP-Masken geeignet. Die Verpflichtung zum Tragen von Masken gilt im ÖPNV (da bereits im Haltestellenumfeld, sprich Bahnhöfen, Bushaltestellen etc.), bei erlaubten Besuchen in Krankenhäusern, Pflege- und Behinderteneinrichtungen u.ä., beim Besuch von Gottesdiensten in Gebäuden und im Freien, auf Märkten und in Groß- und Einzelhandelsbetrieben sowie Dienstleistungsbetrieben, sofern die Art der Leistung das nicht ausschließt, wie z.B. beim Zahnarzt. Die Verpflichtung in den Betrieben trifft Kunden wie Personal gleichermaßen. Nach ausführlicher Abstimmung mit den zuständigen Ministerien ist derzeit keine Ausnahme für das Personal möglich. Wie bereits erwähnt sind sog. Communitymasken oder OP-Masken, auch nach Einschätzung von Arbeitsmedizinern, das Mittel der Wahl. Wichtig ist, dass der Mund-Nasen-Bereich umschlossen ist. Visiere oder maskenähnliche Konstruktionen, vielfach aus Kunststoff, sind dafür nicht geeignet. Visiere etwa sind eigentlich dafür gedacht, dass sich jemand nicht über die Bindehaut ansteckt, aber nicht zum Fremdschutz geeignet, was Sinn und Zweck der Maskenpflicht ist.
Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Maskenpflicht befreit.

Müllabfuhr

Aufgrund des Coronavirus hat der Zweckverband Müllverwertungsanlage Ingolstadt (MVA) einen Pandemieplan aufgestellt. Der Restmüll und der Sperrmüll des Landkreises wird in der MVA entsorgt. Für den Fall auftretender Erkrankungen im Beschäftigtenkreis der MVA ist die Stillsetzung von Betriebsbereichen sowie die Mindestbesetzungen zu reduzieren vorgesehen, um Ansteckungsgefahren zu reduzieren und mit dem verbleibenden einen Notbetrieb möglichst lange aufrechterhalten zu können.
Die beauftragten Entsorger haben zugesichert, den Betrieb so lang als möglich regulär aufrecht zu erhalten. Aktuell gibt es keine Einschränkungen.

Nachbarschaftshilfe für Risikogruppen

Hier finden Sie genauere Infos

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Schulen:

Das Kultusministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich des Schulbetriebs unter Berücksichtigung folgender Aspekte erarbeiten:

  • Die bayerischen Schulen sollen ein Schutzraum sein, in dem sich Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte trotz Corona sicher fühlen. Die Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes muss daher an erster Stelle stehen. Solidität geht weiter vor Schnelligkeit. Für Lehrer, die einer Risikogruppe angehören, besteht daher im Zeitraum bis Pfingsten keine Präsenzpflicht. Betroffene Schüler können statt des Präsenzunterrichtes bis Pfingsten weiter zu Hause lernen.
  • Das Abstandsgebot kann in den Klassenräumen am besten durch geteilte Lerngruppen umgesetzt werden. Dazu ist – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel ein gestaffelter Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) anzustreben.
  • Ein klar festgelegter Fahrplan für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs bietet Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, aber auch Schulleitungen und Lehrkräften eine Perspektive für die kommenden Wochen. Wochenenden und Ferien bleiben unangetastet. Auch wenn dieses Jahr kein normales Schuljahr mehr sein wird, wird daher an den Pfingstferien von 2. - 12. Juni und Sommerferien ab 27. Juli 2020 festgehalten.
  • Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel.

Mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern soll in den Pfingst- und Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.

Laut Ministerpräsident Markus Söder soll ab dem 1.7. für alle Jahrgangsstufen der Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen werden. Söder stellte zudem in Aussicht, dass es nach den Sommerferien wieder einen halbwegs normalen Unterricht geben könnte. 

Kindertageseinrichtungen:

Auch bei einem schrittweisen Hochfahren der Kindertagesbetreuung steht im Vordergrund, feste, kleine Gruppen zu bilden. Nur so können Infektionswege nachverfolgt und durch Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden. Auf dem Weg zum „Hochfahren“ sollte deshalb der Kreis der betreuten Kinder behutsam und schrittweise erweitert werden.
In einem ersten Schritt können folgende Ausweitungen in Richtung eines erweiterten Notbetriebes erfolgen:

  • Öffnung der Tagespflege: In der Tagespflege werden maximal 5 fremde Kinder gleichzeitig betreut. Die Großtagespflege bleibt vorerst geschlossen.
  • Öffnung von Waldkindergärten
  • Betreuung von Kindern mit besonderem erzieherischem Bedarf (§ 27 SGB VIII) und Kindern mit Förderbedarfen.
  • Betreuung von Kindern mit (drohender) Behinderung
  • Betreuung von Hortkindern der 4. Klasse
  • Betreuung von Kindern studierender Alleinerziehender.

Außerdem sollte privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen ermöglicht werden. Das könnte für viele Familien eine Hilfestellung bzw. Erleichterung bei der Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen bei der Kinderbetreuung sein und die dringendsten Bedarfe von Familien abfedern, deren Kinder nicht/noch nicht in Kita oder Schule gehen können.
In einem weiteren Schritt könnte mit der Aufnahme der Vorschulkinder eine Ausweitung in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebes erfolgen. Zwischen den einzelnen Schritten sollten zunächst mindestens zwei Wochen liegen.

Die Notbetreuung soll in den Pfingst- und Sommerferien sichergestellt werden.

Das Familienministerium wird auf dieser Grundlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich der Kinderbetreuung (Kindertagesstätten, Kindertagespflege, Kindergärten etc.) erarbeiten.

Laut Ministerpräsident Markus Söder sollen ab 1.7. wieder alle berechtigten Kinder in die Kitas und Kindergärten dürfen. Die Eltern müssen sich allerdings auf einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ einstellen.

FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Trinkwasserversorgung

Das Corona-Virus wird nicht durch Trinkwasser übertragen!
Trinkwasser in Bayern ist und bleibt ein gesundes Lebensmittel – und überträgt auf keinen Fall den neuartigen Corona-Virus. Das Umweltbundesamt hat jüngst darauf hingewiesen, dass das seit Jahrzehnten eingeführte Multibarrieren-System eine sichere Grundlage zur Vermeidung von Krankheitsübertragungen darstellt.
Die vollständige Mitteilung des Bayerischen Gemeindetags vom 17.03.2020 finden Sie hier:
Presseinformation 08/2020 des Bayerischen Gemeindetags: Corona-Virus wird nicht durch Trinkwasser übertragen
Auch die Versorgung im Gemeindegebiet des Marktes Altmannstein ist laut Zweckverband zur Wasserversorgung der Altmannsteiner Gruppe sichergestellt. Die Mitarbeiter wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass jederzeit übernommen werden kann, sollte ein Trupp ausfallen. Zählerwechsel werden vorerst ausgesetzt.  

Versammlungen, Veranstaltungen und Gottesdienste

Veranstaltungen, Versammlungen und sonstige Ansammlungen, wie z.B. Vereinsfeste, Vereinsversammlungen, größere Familienfeiern (auch im privaten Bereich) sind weiterhin untersagt. Bis 31. August 2020 werden keine Großveranstaltungen erlaubt sein.  Für Versammlungen nach dem Bayer. Versammlungsgesetz (Demonstrationen und Kundgebungen) gibt es Sonderregelungen. 

Gottesdienst sind unter Auflagen wieder erlaubt. Dazu gehören laut Staatsregierung das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und Mindestabstände von zwei Metern zwischen den Besuchern, sofern sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Gottesdienste dürfen außerdem nicht länger als eine Stunde dauern. 

Stand 30.05.2020: Was Veranstaltungen betrifft, gibt es keine Veränderung zu den bisherigen Regelungen. Diese sind weiterhin untersagt. Dies betrifft auch z.B. Vorstandssitzungen von Vereinen oder ähnlichem, auch ehrenamtliche Tätigkeiten/Arbeiten sind grundsätzlich nicht erlaubt, sofern sich dabei Personen treffen, die aus mehr als 2 Hausständen kommen und kein spezieller Erlaubnistatbestand vorliegt.

Im Einzelfall kann das Landratsamt auf Antrag Ausnahmegenehmigungen erteilen.

 

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