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Kontaktperson

Zippel Manfred Telefon: 09446 9021-26

CORONA-Informationen

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst (bei Symptomen) - Tel. 116 117

Bürgertelefon für NICHT-medizinische Fragen - Tel. 08421/70-500
(Mo. bis Fr. von 8 - 12 Uhr)

Rathaus, Bauhof und Kläranlagen wieder zu gewohnten Zeiten geöffnet

Terminvereinbarung wird weiterhin empfohlen!

Seit einigen Wochen war es ausschließlich möglich, nur nach vorheriger Terminvereinbarung das Rathaus zur Erledigung von Anliegen zu betreten. Die vorherige Terminvergabe (telefonisch/eMail) soll grundsätzlich weiterhin bestehen, jedoch wird die Eingangstür des Rathauses zu den regulären Öffnungszeiten wieder geöffnet. Bürgerinnen und Bürger können also
von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr
und zusätzlich am Donnerstag von 13 Uhr bis 17.30 Uhr
ins Rathaus, um Amtsgeschäfte zu tätigen.

Dabei sind, wie in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens, ein paar Vorgaben zum Schutz vor Infektionen einzuhalten:

  • Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes beim Betreten und das Desinfizieren der Hände an den  aufgestellten Spendern ist Pflicht. Ohne diesen Schutz wird kein Zutritt gewährt.
  • Ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen ist einzuhalten.
  • Gleichzeitig darf sich in jeder Abteilung des Rathauses und in jeder Etage (Flur) maximal eine Person (Ausnahme Haushaltsverbünde) aufhalten, alle anderen müssen vor dem Eingangsbereich des Rathauses unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m warten, wenn kein Termin vereinbart wurde.
  • Zusätzlich wird weiterhin eine vorherige Terminvereinbarung (telefonisch/eMail) ausdrücklich empfohlen, was für Antragsteller auch selbst von Vorteil ist.
  • Der Markt Altmannstein bittet, die Anzahl der Besucher bei Vorsprachen auf das unbedingt Notwendige zu beschränken.

Alten- und Pflegeheim Maria Rast

Zum 9. Mai wurde das bestehende Besuchsverbot in Altenheimen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.

Bei Fragen sowie zur Vereinbarung eines Besuchstermines, wenden Sie sich hierzu bitte direkt an das Alten- und Pflegeheim Maria Rast unter der Tel. 09446 /657. 

Bücherei Altmannstein

Nach der durch die Corona-Pandemie bedingten mehrwöchigen Schließung der Bücherei Altmannstein ist sie nun seit Sonntag, 17. Mai 2020 wieder geöffnet.

Zum Schutz aller Leser und Mitarbeiter wird die Öffnungszeit so geändert, dass vorübergehend nur sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet ist, wobei nur vier Personen gleichzeitig eingelassen werden.
Am Eingang der Bücherei sind dafür vier Einkaufskörbe bereitgestellt worden. Beim Betreten muss von jedem Leser ein Korb mitgeführt werden. Ist gerade kein Korb vorhanden, bittet das Büchereiteam um etwas Geduld - warten Sie bitte auf eine Person die die Bücherei verlässt, bevor Sie eintreten.

Die Leser dürfen nach den gültigen Hygienevorschriften – also mit Mund-Nasenschutz und zwei Metern Abstand – wieder die Räumlichkeiten betreten. Kinder ab sechs Jahre haben Zutritt mit Mund-Nasenschutz, kleinere Kinder vorläufig noch nicht.

Zurückgebrachte Medien werden zunächst zwei Tage liegengelassen und dann desinfiziert. Damit werden die behördlichen Vorgaben und die Empfehlungen des Michaelsbundes umgesetzt.
Nach den langen Wochen des Wartens freut sich das Bücherei-Team wieder auf seine Leser!

Freibad

Die Bayer. Staatsregierung hat zum 08. Juni 2020 die Öffnung von Freibädern mit einem geforderten Hygienekonzept zugelassen. Die Öffnung der Freibäder ist vertretbar, weil nach herrschender Meinung unter Hygienikern und Medizinern in einem ordnungsgemäß betriebenen Freibad kein nennenswertes Risiko für eine Ansteckung über das Wasser mit COVID-19 besteht.

Das geforderte strikte Hygienekonzept hat eine vergleichsweise niedrig anzusetzende Obergrenze für die Anzahl der zeitgleich anwesenenen Badegäste verlangt, ansonsten wären z.B. die Mindestabstände im Wasser und auf der Liegewiese nicht einzuhalten. Außerdem dürfen Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigen oder eines für die Betreuung zuständigen Erwachsenen in Freibäder.

Sie werden gebeten, das erarbeitete Hygiene- und Benutzungskonzept für das Freibad Altmannstein zu beachten und den Anweisungen des Freibad-Personals Folge zu leisten.

Hygienekonzept Freibad (90,8 KB)

Gastronomie

  • Unverändert zulässig ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.​

  • Erlaubt ist seit dem 18. Mai 2020 die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- und Biergärten und auf Freischankflächen, unter bestimmten Voraussetzungen.

  • Seit dem 25. Mai 2020 ist der Betrieb von Speisewirtschaften auch für den Verzehr von Speisen und Getränken in Innenräumen unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

  • Für die bisher zulässige Gastronomie wird ab 22. Juni 2020 die Öffnungszeit auf 23 Uhr verlängert.

In allen Bereichen gelten jedoch strenge Auflagen, die im Bereich Gastro insbesondere Öffnungszeiten, Hygiene-Konzepte, Gästezahlbegrenzungen und Abstandssicherung umfassen.

Nutzen Sie auch den Abholservice unserer örtlichen Gastronomie!

Hier finden Sie eine Auflistung aller teilnehmenden Betriebe (414,4 KB)

Gottesdienste

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl ab dem 15. Juni 2020 100 Personen (anstatt 50 Personen). Der Mindestabstand von 1,50 m muss eingehalten werden, es gilt Maskenpflicht.
Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt ab 22. Juni 2020 ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5m.

Ladengeschäfte und Einzelhandel

Seit dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. 
Für alle Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war, gilt ab dem 22. Juni 2020 die Regel, dass 10 qm pro Person ausreichen. 
Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Fragen zur Öffnung von Betrieben/Geschäften

Infektionsschutzmaßnahmeverordnung

Aufgrund häufiger Nachfragen gibt das Landratsamt Eichstätt folgende Informationen hinsichtlich der 6. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, gültig ab 22.06. bis vorläufig 05.07.2020:

Kontaktbeschränkungen im privaten Raum
Bei Zusammenkünften (auch für private Feiern von Geburtstagen, Hochzeiten etc.) auf privat genutzten Grundstücken gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung. Stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand 1,5m, Kontaktpersonenkreis möglichst konstant halten) begrenzt werden.

Nutzung von Vereinsräumen
Grundsätzlichen gilt dort das Verbot von Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen

Vereinsräume müssen jedoch nicht mehr generell geschlossen sein und dürfen damit unter Berücksichtigung der allgemeinen Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum (mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands, oder  in Gruppen von bis zu 10 Personen) und des Allgemeinen Abstandsgebots (1,5 m) genutzt werden. Eine Teilnehmerliste wird empfohlen.

Veranstaltungen mit absehbaren Teilnehmerkreis
(insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) Bestimmte Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind gestattet.  Diese Veranstaltungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen (auch in Vereinsheimen) oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept*) ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.

*) Zu einem Hygienekonzept, das am besten der Verein als Verantwortlicher Betreiber des Vereinsheimes vorgibt, gehören mindestens:

  1. Festlegung der maximalen Besucher in Bezug auf Einhaltung des Mindestabstandsgebot (1,5m) und der Raumgröße
  2. Bereitstellung von Desinfektionsmöglichkeiten
  3. Reinigungsplan für WC-Anlagen
  4. Erfassung der Teilnehmer (wichtig, da bei einem nachträglichen Covid(pos.)-Fall die Kontaktpersonenermittlung und Quarantänefestlegung erforderlich wird)

Wird eine Veranstaltung im Freien geplant, ist der Veranstaltungsort im Freien. Ein Umzug in Innenräume ist nur zulässig, wenn die Personenzahl von 100 nicht überschritten wird und auch ein Hygienekonzept für den Innenraum besteht.

Bewirtung in Vereinsräumen
Sind  Vereinsräume im Rahmen einer gaststättenrechtlichen Erlaubnis öffentlich zugänglich, gelten für die Nutzung und Bewirtung auch der Vereinsmitglieder die Vorgaben der Gastronomie nach § 13 der 6. BayIfSMV.

Bei Schankwirtschaften nur Außenbewirtung, bei Speisewirtschaften auch Innenbewirtung unter Beachtung des Rahmenkonzepts für die Gastronomie.

6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Kleiderbörse

Die Kleiderbörse ist seit 06. Juni 2020 wieder geöffnet. Die Einhaltung des Mindestabstandes sowie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich.

Kontaktbeschränkung und Distanzgebot

Mit der Aufhebung des Katastrophenfalls wurden die Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung zum 17. Juni 2020 erweitert. Derzeit kann grundsätzlich jedermann zu jeder Zeit und zu jedem Zweck sich in die Öffentlichkeit begeben, soweit nicht die 6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ausdrücklich etwas anderes vorsieht. 

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nun in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.

Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden

Fragen zu den Kontaktbeschränkungen

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht gilt nach wie vor in Geschäften, im Nah- und Fernverkehr. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, eine Maske zu tragen. Auch Mitarbeiter von Ladengeschäften in Kassen- und Thekenbereich oder an der Rezeption müssen keinen Mundschutz mehr tragen, wenn transparente Schutzwände, in dem entsprechenden Bereich angebracht sind. Es ist darüber hinaus zu empfehlen, bei jeder Begegnung mit anderen Personen, insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Nachbarschaftshilfe für Risikogruppen

Hier finden Sie genauere Infos

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Schulen:

Aufgrund des Coronavirus findet der Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen eingeschränkt statt.

Seit dem 15. Juni gibt es für alle Schülerinnen und Schüler in Bayern zumindest tageweise Präsenzunterricht an den Schulen. Besondere Regelungen gelten für die Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS. 

Wochenenden und Ferien bleiben unangetastet. Auch wenn dieses Jahr kein normales Schuljahr mehr sein wird, wird an den Sommerferien ab 27. Juli 2020 festgehalten.

Ab September 2020 soll wieder Regelbetrieb in den Schulen herrschen.

Kein Schulbesuch bei Krankheitssymptomen

Schüler/Schülerinnen mit Krankheitssymptomen sollten auf jeden Fall zu Hause bleiben. Wenn Schüler/Schülerinnen in der Schule Symptome einer Erkältung oder Atemwegserkrankung zeigen, müssen sie die Klasse oder Gruppe sofort verlassen und nach Hause gehen beziehungsweise abgeholt werden. Sie dürfen erst wieder in die Schule gehen, wenn eine Bestätigung des Arztes oder Gesundheitsamts vorliegt.

Kindertageseinrichtungen:

Auch bei einem schrittweisen Hochfahren der Kindertagesbetreuung steht im Vordergrund, feste, kleine Gruppen zu bilden. Nur so können Infektionswege nachverfolgt und durch Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden. Auf dem Weg zum „Hochfahren“ sollte deshalb der Kreis der betreuten Kinder behutsam und schrittweise erweitert werden.
In einem ersten Schritt können folgende Ausweitungen in Richtung eines erweiterten Notbetriebes erfolgen:

  • Öffnung der Tagespflege: In der Tagespflege werden maximal 5 fremde Kinder gleichzeitig betreut. Die Großtagespflege bleibt vorerst geschlossen.
  • Öffnung von Waldkindergärten
  • Betreuung von Kindern mit besonderem erzieherischem Bedarf (§ 27 SGB VIII) und Kindern mit Förderbedarfen.
  • Betreuung von Kindern mit (drohender) Behinderung
  • Betreuung von Hortkindern der 4. Klasse
  • Betreuung von Kindern studierender Alleinerziehender.

Außerdem sollte privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen ermöglicht werden. Das könnte für viele Familien eine Hilfestellung bzw. Erleichterung bei der Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen bei der Kinderbetreuung sein und die dringendsten Bedarfe von Familien abfedern, deren Kinder nicht/noch nicht in Kita oder Schule gehen können.
In einem weiteren Schritt könnte mit der Aufnahme der Vorschulkinder eine Ausweitung in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebes erfolgen. Zwischen den einzelnen Schritten sollten zunächst mindestens zwei Wochen liegen.

Laut Ministerpräsident Markus Söder sollen ab 1.7. wieder alle berechtigten Kinder in die Kitas und Kindergärten dürfen. Die Eltern müssen sich allerdings auf einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ einstellen.

FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen

Sport

Im Bereich des Sports kann ab dem 22. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs erfolgen. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden aufgehoben. Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich für den Innen- und Außenbereich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).

Seit 08. Juli 2020 können Wettkämpfe in kontakfrei betriebenen Sportarten unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch in geschlossenen Räumen durchgeführt werden. Außerdem ist auch Training mit Körperkontakt zugelassen, sofern in festen Trainingsgruppen trainiert wird; dabei darf die jeweilige Trainingsgruppe in Kampfsportarten maximal fünf Personen umfassen.

Standesamtliche Trauungen

In Abstimmung mit der Standesamtsaufsicht wurde festgelegt, dass standesamtliche Trauungen derzeit auf den für die Vornahme der Amtshandlung unbedingt erforderlichen Personenkreis (Standesbeamter, Eheleute, Trauzeugen) beschränkt wird.

Veranstaltungen, Versammlungen

Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Es bleibt beim Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020.

Andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind ab 08. Juli 2020 mit bis zu 100 Gästen innen und bis zu 200 Gästen im Freien möglich.

Grundsätzlich erlaubt sind Sitzungen kommunaler Gremien (Gemeinderat, Kreistag, Ausschüsse), inzwischen aber auch z.B. die Kommandantenwahl. Dienstliche und berufliche Tätigkeiten oder ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sind erlaubt. Dazu zählt auch die aktive Feuerwehr (nicht aber der Feuerwehrverein) und auch Jagdgenossenschaften.

Im Einzelfall kann das Landratsamt auf Antrag Ausnahmegenehmigungen erteilen, dies ist in der Regel dann der Fall, wenn die Veranstaltung dringend erforderlich und unaufschiebbar ist.

Versammlungen unter freiem Himmel sind grundsätzlich möglich (ohne Ausnahmegenehmigung) bis zu einer Personenzahl von 200 Teilnehmern (bisher 100). Die Versammlung muss aber rechtzeitig angezeigt werden. Mit Versammlungen sind nur Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes gemeint (das heißt eine Zusammenkunft von mehreren Personen zur gemeinschaftlichen, überwiegend auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung. Unterhaltende und kommerzielle Veranstaltungen erfüllen diese Voraussetzungen in der Regel nicht. Öffentlich ist die Versammlung, wenn die Teilnahme nicht auf einen individuell feststehenden Personenkreis beschränkt ist.) Mitgliederversammlungen und sonstige Zusammenkünfte, die man im allgemeinen Sprachgebrauch als Versammlung bezeichnet, sind damit nicht gemeint.

Für geschlossene Gesellschaften in Gastronomien und Beherberungsbetrieben gibt es Erleichterungen (s. Download). Allerdings gelten diese Erleichterungen nur für Feierlichkeiten mit einem persönlichen Grund: Geburtstagsfeier, Hochzeit, etc. Ein Sommerfest eines Vereins oder ähnliches ist davon nicht erfasst.

 

Hinweisblatt für geschlossene Gesellschaften in Gastronomie und Beherbergungsbetrieben (155,3 KB)

Wertstoffhof und Kompostieranlage

Auf dem Wertstoffhof sind neben dem Personal maximal zwei Personen - Anlieferer - gleichzeitig erlaubt. In der Kompostieranlage ist neben dem Personal maximal eine Person im Gelände gestattet. Es sind die bekannten Hygienevorschriften und Abstandsregeln - mindestens 1,5 Meter - einzuhalten. Für alle Anlieferer ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Arbeitshandschuhen Pflicht. Ohne Mund-Nase-Schutz ist kein Zugang zum Wertstoffhof und zur Kompostieranlage erlaubt. Beim Ausladen der Wertstoffe und Grüngutabfälle erfolgt keine Hilfestellung durch das Aufsichtspersonal. Der Zutritt für Minderjährige ist untersagt.

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