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Waffen- und Hammerschmiede

In der historischen Waffen- und Hammerschmiede widmet sich seit den 60er Jahren ein kleines Museum dem Handwerk der Schmiede, die aus heimatlichen Erzen allerlei Rüstungszubehör formten.

Die ursprünglich zum Schloss Hexenagger gehörende Schmiede fand im 15. Jahrhundert erstmals Erwähnung und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg stillgelegt. Maschinen von einst und altes Werkzeug wurden wieder funktionstüchtig gemacht, so dass heute wieder das Dröhnen der von Wasserrädern angetriebenen Fallhämmer zu hören ist. Spannend sind die regelmäßigen Schmiedevorführungen.

Besondere Aufmerksamkeit erwecken immer wieder spezielle Kleinigkeiten, wie die so genannten Hunneneisen als Hufbeschlag des Mittelalters, Ochseneisen für die Zugtiere der früheren Landwirtschaft, Hufeisen in allen Formen aus der Entwicklung des Pferdebeschlags. Geschirre für Pferde und Ochsen, landwirtschaftliches Gerät, sowie ein Harnisch-Amboss aus früherer Zeit der Waffenschmiede können betrachtet werden.

An Hausrat findet man heutzutage unbekannte Raritäten, wie z. B. eine vielbestaunte Mehrfach-Ratzenfalle, Fuchseisen, Geräte aus der Spinnstube und vieles mehr.

waffenschmiedehexenagger.jpgAußenansichtInnenansichtInnenansichtInnenansichtOfen

Preise

Erw. 3 €
Kinder 1,50 €
Gruppen ab 20 Personen: 2,50 € pro Person

Öffnungszeiten

01. April bis 31. Oktober
09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr

Gruppenführungen ganzjährig, jederzeit nach Vereinbarung möglich

Lage

Hexenagger erreicht man über die A 9, Ausfahrt Denkendorf (von Norden her) oder Lenting (von Süden kommend) in Richtung Altmannstein/Riedenburg. Von Riedenburg kommend Altmannstein abbiegen. Ein großer Parkplatz für PKWs und Busse befindet sich ca. 50 Meter vom Museum entfernt.

schmiede.jpgBeim Schmieden
Karte

Info-Adresse

Waffen- und Hammerschmiede
Norbert Huber
Schambachweg 3
OT Hexenagger
93336 Altmannstein
Tel.: 09442/1386
Fax: 09442/1386
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