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Chronik von Sandersdorf



Die Postkarte aus dem Jahr 1909 zeigt Schloß Sandersdorf mit dem Gartenpavillion und dem Forsthaus. Im Vordergrund der Görzenberg


Mitte 12. Jh.
Burg entstand als Sitz der Herren von Sandersdorf

14./15. Jh.
wechselnde Eigentümer der Burg: Forchheimer, Wielands, Kemnater, Rindsmaul

1420
Brandschatzung der Burg im Krieg zwischen Herzog Heinrich von Bayern - Landshut und Herzog Ludwig dem Bärtigen von Bayern - Ingolstadt durch Herzog Heinrich

1425
Burg Sandersdorf wird von den bayerischen Herzögen an die Muggenthaler verliehen. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg Wiederaufbau (Grundlage des heutigen Schlosses)

1646
Verkauf an Wolfgang Unverzagt Freiher von Roy.

1650
Johannes Jakob Lossius erwarb Besitz

1675
Dominikus de Bassus, Professor in Ingolstadt erbt den Besitz seines Onkels

1703
Verwüstung des Schlosses im Spanischen Erbfolgekrieg

um 1900
Teilweise Erneuerung durch den Münchner Architekten Gabriel von Seidl. bis heute im Besitz der Freiherrn de Bassus

Weit über die Region hinaus bekannt ist der Ort Sandersdorf wegen des gleichnamigen Bieres, das in der 1550 gegründeten Schlossbrauerei hergestellt wird.
Erwähnenswert sind auch die Schlosskonzerte der Internationalen Simon Mayer-Gesellschaft.




Primizfeier von Peter Sailer im Jahr 1951. Das Bild zeigt außerdem gut, dass es damals fast nur Legschieferdächer im Ort gab.



Schloß Sandersdorf entstand im 17. Jahrhundert anstelle der Burg, die als Sitz der Herren von Sandersdorf bereits in der Mitte des 12. Jahrhunderts gebaut wurde. Als Michael Wening diesen Kupferstich anfertigte, war Schloß Sandersdorf wohl einer der damals modernsten Schloßbauten. Es wurde allerdings 1703 im Spanischen Erbfolgekrieg verwüstet. Von 1675 bis heute ist das Schloß im Besitz der Freiherrn von Bassus.